Ein Leben mit Hund

Tiere haben ist schön. Boxer sind anders. Er sabbert und fusselt. Er hinterlässt Pfotenabdrücke auf HundundMenschmeinem Körper. Wenn ich Abdrücke sage, meine ich blaue Flecken. Er gibt gern ausgiebig Küsschen. Er wackelt mit dem Hinterteil vor lauter Freude. Er schreddert alles weg, was ihm in die Zähne kommt und knabbert gern an Dingen rum. Er hält sich für einen Schoßhund und kuschelt für sein Leben gern. Er schnauft, wenn er rein will. Er winselt, wenn er wartet. Er fiept, wenn er mal muss. Er bellt, wenn er seine Freude kaum im Zaum halten kann. Er bellt auch, wenn er nicht weiß, was er tun soll. Er grunzt, wenn er glücklich ist. Seine Pupse hört und riecht man. Er macht unerklärliche Geräusche, wenn er zu lange warten musste – sie klingen vorwurfsvoll. Manchmal sitzt er einfach nur da und starrt mich an. Die kleinste Bewegung nimmt er gern als Aufforderung zum Spielen und Kuscheln. Ein Leben ohne Hund wäre sicher einfacher, aber nicht so kunterbunt und voller Überraschungen.

 

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