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Es ist ein Hund

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So oder ähnlich bin ich auf denselben gekommen. Ich hatte mich eigentlich immer als Katzenmensch gesehen und lange Zeit einfach nur als Mensch ohne Katze. Dann kam Otto. Otto ist ein kleiner Boxer mit deutschen Wurzeln aus portugiesischer Zucht. Er ist also ein reinrassiger Hund. Macht das eigentlich einen Unterschied?

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Ein Leben mit Hund

Tiere haben ist schön. Boxer sind anders. Er sabbert und fusselt. Er hinterlässt Pfotenabdrücke auf HundundMenschmeinem Körper. Wenn ich Abdrücke sage, meine ich blaue Flecken. Er gibt gern ausgiebig Küsschen. Seine kleine Rute wedelt immer fröhlich hin und her. Er schreddert alles weg, was ihm in die Zähne kommt und knabbert gern an Dingen rum. Er hält sich für einen Schoßhund und kuschelt für sein Leben gern. Er schnauft, wenn er rein will. Er winselt, wenn er wartet. Er fiept, wenn er mal muss. Er bellt, wenn er seine Freude kaum im Zaum halten kann. Er bellt auch, wenn er nicht weiß, was er tun soll. Er grunzt, wenn er glücklich ist. Seine Pupse hört und riecht man. Er macht unerklärliche Geräusche, wenn er zu lange warten musste – sie klingen vorwurfsvoll. Manchmal sitzt er einfach nur da und starrt mich an. Die kleinste Bewegung nimmt er gern als Aufforderung zum Spielen und Kuscheln. Ein Leben ohne Hund wäre sicher einfacher, aber nicht so kunterbunt und voller Leben.

 

Vom tapsigen Welpen zum jungen Rüden

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Otto ist mittlerweile 7 Monate alt. Zaghaft beginnt er die Hinterpfote beim Pullern zu heben. Er schnuppert wie verrückt an den Wänden und auf dem Bürgersteig. Visitenkarten und Damenduft strömen in die feuchte Hundenase. Manchmal ist er sosehr mit dem Erschnüffeln von Informationen beschäftigt, dass er gegen Briefkästen und Pfosten rennt. Multitasking ist eben auch für Rüden ein Problem.

Mama, der Hund hat mich geboxt

 

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Der Rüde mag Kinder, ist aber mittlerweile einfach zu dynamisch, um mit ihnen zu spielen. Stattdessen bringt er die meisten Kleinen zum Weinen. Er wedelt glücklich und rennt dann los, ahnungslos, um genau zu sein. Er ist sich seiner Kraft einfach nicht bewusst. Er springt die Kleinen an, die fallen um. Die meisten gehen gelassen mit dem übermütigen Rüden um. Andere schauen leicht säuerlich und etwas besorgt, wenn der Hund in großen Sprüngen angaloppiert kommt. Otto interessiert das alles nicht. Er will nur spielen.